Änderungen beim Immobilienkauf 2026
- STEINBACH Immobilien

- 7. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 24. Feb.
Amtsblatt Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Der Immobilienexperte Jochen Steinbach aus Meiningen informiert über einige Änderungen bei Immobilienkauf im neuen Jahr.

1. Preisentwicklung 2026
Bundesweit sind laut einer Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) die Preise für Einfamilienhäuser im dritten Quartal 2025 um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Bei Eigentumswohnungen verteuerten sich die Preise um 2,7 Prozent.
„Wer 2026 eine Immobilie kaufen möchte, muss insbesondere in Städten mit leicht steigenden Preisen rechnen. In ländlichen Regionen gehen wir von einem konstanten Preisgefüge aus. Letztendlich entscheidend ist die Lage und der Zustand der Immobilie“, so die Einschätzung des Immobilien-Experten.
2. Zinsentwicklung
Die Bauzinsen sind derzeit stabil und liegen im Durchschnitt bei etwa 3,6 Prozent. Finanzierungspezialisten rechnen damit, dass die Bauzinsen 2026 auf bis zu vier Prozent steigen könnten. Dabei handelt es sich um ein durchschnittliches Zinsniveau.
Die Niedrigzinsphase von unter einem Prozent ist längst vorbei. Eine Hochzinsphase von 8 % und mehr ist nach Finanzexperten nicht zu erwarten.
3. Fördergelder für Hausbau und Hauskauf
Auch 2026 wird es staatliche Unterstützung in Form von Fördergeldern für Hausbau und Immobilienkauf geben. Es gibt verbesserte Konditionen bei einigen KfW-Programmen:
Für die Programme „Klimafreundlicher Neubau“ und „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment“ wurden die Förderkreditzinsen deutlich gesenkt. Der Zinssatz beträgt nun 1,13 % statt 2,23 % und 0,01 % statt 1,03 %.
Im Programm „Wohneigentum für Familien“ gilt seit Ende Oktober ein günstigerer Zinssatz von 1,12 % statt 1,71 %.
Ab 16. Dezember 2025 fördert die KfW wieder Neubauten mit dem Energiestandard EH55. Dies betrifft Gebäude mit einem Energieverbrauch von nur 55 Prozent im Vergleich zu einem Haus nach gesetzlichem Standard.
Die Konditionen beim Programm „Jung kauft Alt“ wurden ebenfalls angepasst. Dieses Programm fördert den Kauf sanierungsbedürftiger Bestandsimmobilien.
4. Gibt es bald ein neues Heizungsgesetz?
Aus Regierungskreisen wurde bekannt, dass das sogenannte „Heizungsgesetz“ novelliert wird. Künftig soll es „Gebäudemodernisierungsgesetz“ heißen. Eckpunkte dazu sollen bis Ende Januar 2026 erarbeitet werden.
„Was genau auf uns zukommt, ist noch unklar. Es ist aber mit einer deutlichen Entschärfung des bisherigen Heizungsgesetzes zu rechnen“, schätzt Jochen Steinbach ein.
5. Bedeutung der Lage
Die Lage einer Immobilie ist entscheidend für den Kaufpreis. In städtischen Gebieten sind die Preise in der Regel höher. Dies liegt an der Nachfrage nach Wohnraum. In ländlichen Regionen sind die Preise stabiler. Hier gibt es weniger Schwankungen.
Ein Käufer sollte sich immer über die Umgebung informieren. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindungen sind wichtige Faktoren. Diese beeinflussen den Wert der Immobilie.
6. Tipps für Käufer
Käufer sollten sich gut vorbereiten. Eine umfassende Marktanalyse ist wichtig. Ich empfehle, verschiedene Immobilien zu vergleichen. So erhält man einen Überblick über die Preise und Angebote.
Ein weiterer Punkt ist die Finanzierung. Es ist ratsam, sich im Vorfeld über die verschiedenen Finanzierungsmodelle zu informieren. Ein Gespräch mit einem Finanzierungsberater kann hilfreich sein.
7. Fazit
Die Immobilienpreise steigen, und die Zinsen könnten ebenfalls ansteigen. Dennoch gibt es Fördermöglichkeiten, die den Kauf erleichtern können. Käufer sollten sich gut informieren und die Lage der Immobilie berücksichtigen.
Ich hoffe, diese Informationen helfen Ihnen bei Ihrer Entscheidung.
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